Für Marco Huck wird es am 24. September wieder ernst. In der Frankfurter Festhalle setzt der amtierende IBO-Weltmeister im Cruisergewicht seinen Gürtel gegen Ovill "The Upsetter" McKenzie aufs Spiel.

Mit dem Briten hat sich Marco Huck für seine erste IBO-Titelverteidigung einen äußerst unangenehmen Gegner ausgesucht. Bei seinem letzten WM-Kampf im Oktober 2015 trat McKenzie in Buenos Aires, Argentinien, ausgerechnet gegen einen alten Rivalen von Huck, Victor Emilio Ramirez an. Nach hartem Kampf blieb dem 36-Jährigen durch ein umstrittenes Unentschieden der WM-Titel jedoch versagt. Motivation genug für McKenzie, der aus 38 Profikämpfen 25 Siege vorzuweisen hat, sich nach langer Wartezeit endlich zum Weltmeister zu küren.

Der amtierende IBO-Champion Marco Huck ist sich der Gefahr, die von McKenzie ausgeht, sehr wohl bewusst. und wird deshalb am 24. September nichts dem Zufall überlassen. Dennoch ist der 31-Jährige, der seinen Kampfrekord nach dem letzten Kampf im Februar gegen den Briten Ola Afolabi auf 39 Siege aus 43 Gefechten bei drei Niederlagen und einem Unentschieden verbessern könnte, siegesgewiss.

Marco Huck: „Es gibt viele Leute, die sich den Rekord von McKenzie angucken und ihn sofort abschreiben. Genau diesen Fehler hat Ramirez gemacht und am Ende den Kampf gegen McKenzie eigentlich verloren. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man um einen verdienten Sieg gebracht wird und was für einen Motivationsschub das mit sich bringt. Deshalb werde ich mich genauso hart und gewissenhaft vorbereiten wie vor meinem letzten Kampf. McKenzie kommt nach Deutschland, um mir meinen Gürtel zu entreißen. Dass aber kann und werde ich nicht zu lassen. Ich habe schon vier Mal gegen einen Engländer geboxt und noch nie verloren. Diese Siegesserie werde ich ausbauen."

Ovill McKenzie: „Ich will schon sehr lange gegen Huck antreten und freue mich, dass ich nun die Chance bekomme, ihm in Deutschland den WM-Titel Zu entreißen. Er ist ein Boxer, der über seine Kraft kommt, unser Stil passt perfekt zusammen. Dies wir ein echter Fight, Mann gegen Mann, denn wir können beide hart zuschlagen. Dass es ein Duell Deutschland gegen England ist, macht es noch spannender und die Fans können sich auf einen fantastischen Abend freuen. Ich gehe nicht davon aus, dass die Punktrichter gebraucht werden, da sowohl Huck als auch ich mit einem Schlag alles beenden können."

Der Kampf wird in Deutschland wieder live und exklusiv von RTL übertragen. Gleich bei seiner Premiere für den Kölner Sender am 27. Februar war Marco Huck auf ein starkes Zuschauerinteresse gestoßen. Durchschnittlich 4,38 Millionen verfolgten den überzeugenden Sieg gegen den Briten Ola Afolabi, der Marktanteil der RTL-Übertragung lag bei herausragenden 23,2 Prozent.

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