Gleich mit seiner ersten Übertragung eines WM-Kampfes von Marco Huck konnte RTL am späten Samstagabend eine starke Quote erzielen. Bis zu 4,61 Millionen Zuschauer sahen den überzeugenden Sieg des 31-Jährigen durch technischen K.o. nach der 10. Runde im IBO-WM-Kampf gegen den Briten Ola Afolabi. Der Spitzenwert wurde am Ende des Kampfes kurz vor Mitternacht erzielt und hatte einen herausragenden Marktanteil von 27,4 Prozent. Im Durchschnitt saßen ab 23.13 Uhr 4,38 Millionen bei der RTL-Übertragung aus dem Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen vor den Bildschirmen. Der Marktanteil lag bei 23,2 Prozent, bei den 14-59 Jährigen bei 19,3 Prozent. RTL-Sportchef Manfred Loppe: „Ein starkes Zuschauerinteresse für einen starken Boxkampf. Marco hat sich von seiner besten Seite gezeigt und ebenso spektakulär wie diszipliniert geboxt. Jetzt stehen ihm als Cruisergewichts-Weltmeister wieder alle Türen offen und wir freuen uns darauf, ihn auch bei seinem nächsten WM-Kampf zu begleiten.“

Marco Huck hatte während des gesamten Kampfes auf den Punktzettel der Kampfrichter eindeutig vorn gelegen, bevor der Ringarzt in der Pause zur 11. Runde den Kampf nach einem stark geschwollen linken Auge Afolabis den Kampf stoppte. Die Schlagstatistik von RTL zeigt, dass Ola Afolabi zwar mit 374 Schlägen nach den zehn geboxten Runden mehr auf dem Konto hatte als Huck (323). Entscheidend war jedoch, dass der neue IBO-Champion mehr Treffer (153) landen konnte als der entthronte Weltmeister (118). „Ich habe mich von Beginn an komisch gefühlt und hatte regelrecht Angst vor mir selbst, weil es so gut lief“, so der überglückliche Marco Huck nach seinem Sieg. „Das Training hat sich ausgezahlt. Ich habe alles gemacht für diesen Kampf und harte Arbeit zahlt sich aus. Jetzt bin ich wieder hier in meinem Revier.“ Der Deutsche mit serbischen Wurzeln spielte damit auf die Wiedergutmachung für seine Niederlage vor sechs Monaten gegen den Polen Glowacki an, nachdem er zuvor sechs Jahre und 13 Kämpfe lang WBO-Titelträger im Cruisergewicht war.Für seinen nächsten Kampf versprach  „Huck Reloaded“, genau dort anzuknüpfen, wo er in Halle/Westfalen aufgehört hat: „Jetzt fange ich an, schlau zu boxen.“ Kenan Hukic, der als Promoter seines älteren Bruders fungiert, will in den kommenden Wochen sondieren, welche WM-Kämpfe demnächst möglich sind. „Natürlich wollen wir vor allem einen Rückkampf gegen WBO-Weltmeister Krzysztof Glowacki. Marco brennt regelrecht darauf.“ Beeindruckt vom Sieg Marco Hucks war auch Wladimir Klitschko, der als TV-Experte für RTL den Kampf analysiert hatte. Als er Huck noch im Ring fragte, wie er sich nach dem Triumpf fühle, entgegnete Huck vielsagend: „Unglaublich! Ich habe es jetzt vorgemacht und Du bist der Nächste, Wladimir, der das nachmacht.“ Wladimir Klitschko mochte sich in Halle noch nicht festlegen, wann und wo er nach seiner Niederlage im November seinen Rückkampf gegen den Briten Tyson Fury bestreiten wird. „Ich hoffe, dass ich das in zwei bis drei Wochen bekanntgeben werde.“

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