Wie kann man sich als Super-Champion noch verbessern? Die heiße Phase der Vorbereitung von Marco Huck (38-2-1, 26 K.o.‘s) hat schon begonnen. In weniger als drei Wochen setzt der amtierende WBO-Weltmeister im Cruisergewicht seine Krone gegen Krzysztof Glowacki (24-0, 15 K.o.‘s) aufs Spiel. Um die rekordbrechende 14. Titelverteidigung am 14. August  im Prudential Center von Newark, New Jersey, erfolgreich zu gestalten gibt der 30-jährige Weltmeister unter der Sonne Nevadas alles. Doch in diesem Camp beschäftigt sich der Deutsche auch mit für ihn neuen Trainingselementen, denn selbst nach mehr als zehn Jahren im Profilager lernt man nie aus.

„Mein Trainer lässt mich einen Reifen mit einer Stahlkette die Berge in der Wüste Nevadas hoch ziehen“, erklärt Huck. „Das verlangt mir alles ab. Diese Läufe  sind nicht nur gut für meine Kondition sondern  stärken auch meine Beinmuskulatur ungemein.“ Doch das ist nicht die einzige Neuerung im Trainingsplan des Weltmeisters. „Zur aktiven Regeneration gehe ich auf dem Lake Las Vegas Paddleboarden. Dabei stehe ich auf einem großen Surfbrett und nutze ein Ruder um mich voran zu bringen. Damit trainiere ich meine Balance und Stabilität. Wenn ich einmal den See hoch und runter gerudert bin sind 90 min vergangen und man spürt, dass man was getan hat.“

Man merkt, dass Huck von den neuen Impulsen durchaus angetan ist. „Ich bin schon seit fast sechs Jahren  Weltmeiser, muss also alles in meinen vorherigen Camps richtig gemacht haben. Doch neue Reize sind immer gut und sorgen für Abwechslung.  Am 14. August können die Fans sehen wie hart ich trainiert habe, und Glowacki wird es fühlen.“

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